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UBS auch im zweiten Quartal in den Roten Zahlen: Droht weiterer Jobkahlschlag?


Während einigermaßen gesunde Investmentbanken wie die Credit Suisse, Deutsche Bank und Goldman Sachs auch im zweiten Quartal Milliardengewinne einfahren und Analysten die Gewinnprognosen für die Branche dramatisch angehoben haben, muss die UBS bereits zum vierten Mal seit Ausbruch der Finanzkrise vor zwei Jahren die Eigentümer um eine Kapitalspritze anbetteln .

Denn trotz des vom neuen Vorstandschef Oswald Grübel eingeleiteten harten Sanierungskurses mit weltweit tausenden Entlassungen, kommt der einstige Schweizer Branchenprimus nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus. Im laufenden zweiten Quartal wird es die Bank wieder nicht schaffen, Gewinne zu schreiben. Schuld sind weitere Abflüsse bei den Kundengeldern, Abschreibungen auf faule Kredite und die Kosten für die eingeleitete Restrukturierung.

Erst vor wenigen Tagen hatte die indische Wirtschaftszeitung Economic Times von Plänen berichtet, bis zu 5.000 "Back-Office"-Arbeitsplätze aus Kostengründen in den Subkontinent zu verlagern.

Für die Mitarbeiter sind die erneuten Verluste natürlich keine guten Nachrichten. Erst wenn die Grossbank wieder Gewinne schreibt, kann der Druck auf die Belegschaft abnehmen, für die Fehler des früheren Managements den Kopf hinhalten zu müssen.

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