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HOHE MITTELZUFLÜSSE: Sarasin will in Deutschland expandieren

Beflügelt von hohen MIttelzuflüssen will die Bank Sarasin weiter wachsen und gezielt Kundenberater einstellen. Als vorläufig letzte Schweizer Privatbank kündigt das Institut die Eröffnung einer (weiteren) Niederlassung in Deutschland an.

Allmählich scheint sich die Spreu vom Weizen zu trennen. Während Häuser wie EFG International ihre ehrgeizige Expansion angesichts schrumpfender Margen im Private Banking mit hohen Gewinneinbrüchen und Entlassungen bei - genau - Kundenberatern bezahlen, hält die von der niederländischen Rabobank beherrschte Sarasin-Gruppe trotz eines rückläufigen Gewinns an ihrem moderaten Kurs fest.

Zuletzt hat die Bank in Bern, in Wien und Warschau sowie in den beiden indischen Großstädten Delhi und Mumbai Filialen eröffnet. Nun prüft Sarasin die Eröffnung einer Niederlassung in China. Im zweiten Halbjahr will das Baseler Institut neben Frankfurt und München eine dritte Filiale im Nachbarland eröffnen.

Die Mitarbeitenden können sich über relativ sichere Arbeitsplätze freuen. Von Juni 2008 bis Juni 2009 hat Sarasin weltweit 228 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen - den Löwenanteil übrigens in der Schweiz. Zuletzt beschäftigte die Bank weltweit 1.540.

Der zwischenzeitlich eingeleitete Sparkurs wird aber zu einer Änderung in der Personalstruktur führen: Langfristig soll der Anteil der Kundenberater bei gleichem Bestand steigen. Demnach liegt der Schwerpunkt der Einstellungen im Front-Bereich. Dagegen wird der eine oder andere Arbeitsplatz in den Zentralfunktionen in nächster Zeit wohl weichen müssen.

Aktuell sucht das Institut einen Compliance Officer (Zürich), einen Projektleiter Umweltmanagement (Basel), einen Informatiker (überwiegend Basel) und zwei Kundenberater (Bern und Zürich).

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